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	<title>BfeD - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-11T09:16:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Faktenradar</subtitle>
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		<id>https://faktenradar.9xsrv.com/index.php?title=BfeD&amp;diff=1398&amp;oldid=prev</id>
		<title>Faktenradar Redakteur: Artikel «BfeD» angelegt/aktualisiert</title>
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		<updated>2026-05-10T23:41:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel «BfeD» angelegt/aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;Der 2000 gegründete Verein „Bund für echte Demokratie“ verbreitete Holocaust-Leugnung und Reichsbürgertheorien. Nach Gerichtsverfahren wegen Volksverhetzung und mehreren Haftstrafen wurde der BfeD 2024 aufgelöst.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung, Struktur und mediales Auftreten ==&lt;br /&gt;
Der Bund für echte Demokratie e. V. (BfeD) ging 2000 aus einer kleinen Internetinitiative hervor. Initiator war der ehemalige Bundeswehrsoldat und Verschwörungsautor Norbert Steinbach aus Vellmar (Hessen). Als Vereinssprecher fungierte bis 2012 der Hannoveraner Bodybuilder Alexander Müller, der zeitgleich den „Zentralrat der Deutschen“ (ZdD) leitete. Die Gruppe betrieb die Domain bfed.de und einen YouTube-Kanal, auf denen sie Reichsbürger- und Antisemitismusmaterial veröffentlichte. Nach Angaben des Vereins wurde die Online-Präsentanz am 12. November 2008 eingestellt, weil Steinbach eine neunmonatige Haftstrafe wegen Volksverhetzung erwarten musste. 2024 teilte ein Vereinsmitglied mit, dass sich der BfeD formell auflöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ideologie, Protagonisten und strafrechtliche Konsequenzen ==&lt;br /&gt;
Zentrale Inhalte waren die Leugnung des Holocaust, die Behauptung, die Bundesrepublik existiere nicht, sowie Theorien über „Elektrosmog“, „Chemtrails“ und den angeblichen Mord an einer Aktivistin 2004. In zahlreichen Rundbriefen verwies Steinbach auf US-Verschwörungsideologen wie William Cooper und auf den deutschen Autor Jan van Helsing. 2005 stufte die Bundesprüfstelle die BfeD-Seiten als jugendgefährdend ein, nachdem dort die Fälschung „Protokolle der Weisen von Zion“ zum Download stand. Als das Amtsgericht Kassel 2006 eine psychiatrische Begutachtung anordnete, flüchtete Steinbach; ein Haftbefehl erging am 8. März 2006. Die Festnahme erfolgte fast ein Jahr später in einem Gasthof in Frielendorf. Im November 2008 verurteilte das Gericht Steinbach wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu neun Monaten Haft auf Bewährung unter der Auflage, alle Webangebote zu löschen. Als Verteidiger trat ein Rechtsextremer auf, dem die Anwaltszulassung bereits entzogen worden war &amp;lt;ref&amp;gt;Frankfurter Rundschau, 7. November 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Desinformation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sekte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsextremismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Faktenradar Redakteur</name></author>
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