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	<id>https://faktenradar.9xsrv.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Chemtrail</id>
	<title>Chemtrail - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-11T09:17:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Faktenradar</subtitle>
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		<id>https://faktenradar.9xsrv.com/index.php?title=Chemtrail&amp;diff=167&amp;oldid=prev</id>
		<title>Faktenradar Redakteur: Artikel «Chemtrail» angelegt/aktualisiert</title>
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		<updated>2026-05-10T21:17:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel «Chemtrail» angelegt/aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;Länger sichtbare Flugzeugstreifen regen Phantasien an: Manche sprechen von gezielten Chemikalien-Sprühungen. Die Meteorologie liefert eine schlüssige Erklärung für das Phänomen und widerlegt die Verschwörungsthese.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was Kondensstreifen tatsächlich sind ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Faktenradar_e96aa0b1_250px-Karlsruher_Wolkenatlas.jpg|thumb|right|Was Kondensstreifen tatsächlich sind]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kondensstreifen entstehen, wenn heiße, wasserdampfhaltige Abgase von Turbinen in kalte Umgebungsluft eintreten. Die Temperatur liegt dabei meist zwischen –35 °C und –55 °C, typisch für Reiseflughöhen. Der plotzliche Druckabfall bewirkt, dass sich der Wasserdampf in Eiskristalle verwandelt – eine Prozedur, die beim Öffnen einer Sektflasche ebenfalls sichtbar wird. Die Wolkenfäden bleiben solange bestehen, wie die relative Luftfeuchte nahe oder über 100 % liegt; danach sublimieren die Kristalle wieder. Seit 2017 führt die Weltorganisation für Meteorologie solche „menschgemachten“ Zirren unter dem Begriff Cirrus homogenitus. Verbreitern, verfärben oder verzahnen sie sich, spricht man von Cirrus homomutatus. Die Bildung hängt allein von Temperatur, Feuchte und Wind ab, nicht vom Flugzeugtyp oder einer vermeintlichen Chemie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warum manche Streifen besonders lange sichtbar sind ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Faktenradar_e96aa0b1_250px-Chemtrail_LOVE.jpg|thumb|left|Warum manche Streifen besonders lange sichtbar sind]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In feuchten Tropopausenbereichen, sogenannten Ice-Supersaturated Regions, kann der Wasserdampf der Abgase nicht in die Umgebung diffundieren. Die Eiskristalle bleiben daher stundenlang erhalten, verbreitern sich durch Windscherung und überdecken schließlich größere Himmelsabschnitte. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beziffert, dass Verkehrsjets rund ein Fünftel ihrer Flugzeit in solchen Schichten verbringen und dort praktisch zwangsläufig langlebige Kondensstreifen erzeugen. Umgekehrt fehlen bei trockener Hochdruckwetterlage die Kristallbahnen völlig – ein Phänomen, das Anhänger der Chemtrail-Idee bisweilen als „Pause im Sprühbetrieb“ interpretieren. Langjährige Messungen zeigen für Europa eine durchschnittliche Himmelsbedeckung von etwa 0,5 % durch Flugzeugzirren, tagsüber 0,7 %, nachts 0,25 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Faktenradar_e96aa0b1_250px-Penis_Chemtrail.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
# [https://www.wmocloudatlas.org/aircraft-condensation-trails.html WMO Cloud Atlas – Aircraft condensation trails]&lt;br /&gt;
# [https://www.dlr.de/pa/ DLR Institut für Physik der Atmosphäre]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* [http://elib.dlr.de/9247/1/aerscitech-2000.pdf Ulrich Schumann, Reinhold Busen: Experimental Test of the Influence of Propulsion Efficiency on Contrail Formation, Journal of Aircraft 2000]&lt;br /&gt;
* [https://doi.org/10.1016/S1361-9209(02)00013-5 Victoria Williams et al.: Reducing the climate change impacts of aviation by restricting cruise altitudes, Transportation Research Part D 2002]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschwörungstheorie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Faktenradar Redakteur</name></author>
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