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	<title>Deutsche Wirtschafts Nachrichten - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-11T10:45:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Faktenradar</subtitle>
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		<id>https://faktenradar.9xsrv.com/index.php?title=Deutsche_Wirtschafts_Nachrichten&amp;diff=788&amp;oldid=prev</id>
		<title>Faktenradar Redakteur: Artikel «Deutsche Wirtschafts Nachrichten» angelegt/aktualisiert</title>
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		<updated>2026-05-10T23:09:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel «Deutsche Wirtschafts Nachrichten» angelegt/aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;Seit 2011 betreibt die BF Blogform Social Media GmbH das Online-Portal „Deutsche Wirtschafts Nachrichten“ (DWN). Das Projekt steht für eine Mischung aus Wirtschaftsberichterstattung, EU-Skepsis und Themen, die sich an publizistischen Randfeldern bewegen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gründung, Eigentumsverhältnisse und redaktionelle Leitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Faktenradar_d00e1c5b_320px-Christoph_Hermann_DWN_ZDF.jpg|thumb|right|Gründung, Eigentumsverhältnisse und redaktionelle Leitung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Deutsche Wirtschafts Nachrichten gingen im Jahr 2011 als werbe- und abonnentenfinanziertes Blog an den Start. Herausgeber und Geschäftsführer war zunächst der österreichische Journalist und Unternehmer Michael Maier, geboren am 21. März 1958 in Klagenfurt. Maier hatte zuvor unter anderem von 1996 bis 1999 die Chefredaktion der „Berliner Zeitung“ inne und war Gründungschefredakteur der „Netzeitung“. Im Februar 2015 verkaufte er 51 Prozent der Anteile an die Bonnier Business Press, eine Tochter des schwedischen Medienkonzerns Bonnier; 49 Prozent verblieben bei der Berliner Blogform Verlagsgesellschaft mbH. Anfang 2019 zog sich Maier vollständig aus dem Projekt zurück; neue Geschäftsführer wurden Peter Frankl und Markus Munk. Die DWN sind das Flaggschiff der BF Blogform Social Media GmbH, die zusätzlich weitere thematisch ähnlich ausgerichtete Blogs betreibt, darunter „Deutsche Mittelstands Nachrichten“, „Deutsche Gesundheits Nachrichten“, „Deutsch Türkische Nachrichten“ und „Deutsch Russische Nachrichten“ sowie die Plattform „Readers Edition“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themenwahl und publizistische Schwerpunkte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Faktenradar_d00e1c5b_350px-Alex_Jones_Francis_Boyle_2020.jpg|thumb|left|Themenwahl und publizistische Schwerpunkte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Portal thematisiert klassische Wirtschaftsfragen ebenso wie politik- und gesellschaftskritische Inhalte. Dabei nimmt die Europäische Union eine zentrale Rolle als Kritikobjekt ein. Artikel kreisen häufig um Behauptungen zu angeblich geplanten oder bereits beschlossenen EU-Regularien, etwa ein vermeintliches Verbot des privaten Gemüseanbaus oder die Abschaffung von Bargeld in schwedischen Stadtvierteln. Beide Vorwürfe konnten durch Recherchen anderer Medien nicht bestätigt werden. Auch Gesundheitsthemen werden aufgegriffen, wobei Studienlage und wissenschaftlicher Konsens nicht immer im Zentrum stehen. So wurde etwa eine tropische Frucht als „wirksamer als Chemotherapie“ bezeichnet, ohne belastbare klinische Daten zu nennen. In der Coronavirus-Berichterstattung vom 24. Februar 2020 wurde die These aufgegriffen, das neuartige Virus stamme aus einem chinesischen Biowaffenlabor; als Quelle diente ein Interview des US-Juristen Francis Boyle beim US-amerikanischen Radiomoderator Alex Jones. Virologische Gegenstimmen blieben in dem Beitrag unerwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil, Sprache und journalistische Techniken ==&lt;br /&gt;
Die Texte der DWN arbeiten mit markanten Überschriften, in denen Begriffe wie „Warnung“, „Krise“ oder „Verbotspläne“ häufig vorkommen. Innerhalb der Artikel werden einzelne Schlagwörter durch Fettdruck hervorgehoben, wodurch bestimmte Assoziationen beim Leser verstärkt werden sollen. Mehrere Medienbeobachter attestieren dem Portal einen alarmistischen Grundton. Der Journalist Johannes Hano bezog sich 2013 auf die Fukushima-Berichterstattung und kritisierte die Verbreitung von „Horrormeldungen“ ohne ausreichende Faktenchecks. Auch das ZDF-Magazin „Elektrischer Reporter“ widmete der DWN 2014 einen Beitrag, in dem der Journalismusforscher Stephan Weichert Provokation als zentrale Erfolgsstrategie des Mediums bezeichnete. Durch gezielte Aufregung werde eine klar gegen die EU gerichtete Haltung transportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik und öffentliche Einordnung ==&lt;br /&gt;
Verschiedene Journalistinnen und Blogger haben die Arbeitsweise der DWN analysiert und monieren unvollständige Recherche, einseitige Quellenauswahl sowie die Verbreitung von Falschmeldungen. Der Netzaktivist Markus Beckedahl bezeichnete das Portal auf netzpolitik.org als „Medienhysterie als Geschäftsmodell“ und verglich es mit dem esoterischen Kopp-Verlag. Das Blog von Felix von Leitner („Fefes Blog“) sowie der Autor Misha Anouk führten mehrere Beispiele an, in denen nach ihrer Bewertung „tendenziöse“ oder „unseriöse“ Darstellungen verwendet wurden. Die Wikipedia behandelte das Thema in einem eigenen Artikel, der jedoch 2015 gelöscht wurde. Die DWN selbst wiederum positionieren sich als Kritiker der Wikipedia und werfen der Online-Enzyklopädie vor, Meinungsmacht auszuüben. Dabei berufen sie sich auf das Prinzip der „leserbasierten Berichterstattung“, das klassische Redaktionsstrukturen überwinden will.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung, Reichweite und geschäftliche Ausrichtung ==&lt;br /&gt;
Die Finanzierung der DWN basiert laut eigenen Angaben auf Werbeerlösen sowie Abonnementangeboten für Newsletter und Premium-Inhalte. Genauen Traffic-Zahlen liegen keine öffentlichen Daten vor; die Seite zählt jedoch zu den häufiger zitierten Quellen in sozialen Netzwerken, wenn es um EU-kritische oder verschwörungstheoretische Narrative geht. Durch die Verknüpfung mit thematisch ähnlichen Blogs entsteht ein Netzwerk, das unterschiedliche Zielgruppen anspricht – vom Mittelstand über Gesundheitsinteressierte bis hin zu deutsch-türkischen oder deutsch-russischen Communitys. Die DWN verstehen sich als alternatives Wirtschaftsmedium, das klassische Märkte und politische Institutionen permanent im Blick behält. Ob die publizistische Strategie langfristig zu einer stabilen Nutzerbasis und zu nachhaltigen Erlösen führt, bleibt angesichts der anhaltenden Kritik an Faktengenauigkeit und Glaubwürdigkeit offen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
# [http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de Offizielle Website der Deutschen Wirtschafts Nachrichten]&lt;br /&gt;
# [http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Maier_(Journalist) Eintrag zu Michael Maier in der deutschsprachigen Wikipedia]&lt;br /&gt;
# [http://www.vice.com/de/read/wie-serioes-sind-die-deutschen-wirtschafts-nachrichten-283 Vice-Artikel „Wie seriös sind die Deutschen Wirtschafts Nachrichten?“]&lt;br /&gt;
# [https://netzpolitik.org/2014/medienkompetenz-fuer-einsteiger-deutsche-wirtschafts-nachrichten/ Beitrag auf netzpolitik.org: „Medienkompetenz für Einsteiger: Deutsche Wirtschafts Nachrichten“]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
# [http://www.freitag.de/autoren/barbara-muerdter/kampf-um-das-saatgut Barbara Mürdter: Kampf um das Saatgut. der Freitag, 26. April 2013]&lt;br /&gt;
# [http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=wu&amp;amp;dig=2013%2F04%2F26%2Fa0067&amp;amp;cHash=a8f7afef8a365823f14b6116b881d4ef Jost Maurin: Fehlalarm bei Facebook. taz.de, 26. April 2013]&lt;br /&gt;
# [https://en.wikipedia.org/wiki/Misinformation_related_to_the_2019%E2%80%9320_coronavirus_pandemic Übersichtsseite zu Fehlinformationen zur COVID-19-Pandemie in der englischsprachigen Wikipedia]&lt;br /&gt;
# [http://netzpolitik.org/2014/medienkompetenz-fuer-einsteiger-deutsche-wirtschafts-nachrichten/ Markus Beckedahl: Medienkompetenz für Einsteiger: Deutsche Wirtschafts Nachrichten. netzpolitik.org, 10. April 2014]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Desinformation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klimawandel-Leugnung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Faktenradar Redakteur</name></author>
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