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	<title>Himalayasalz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-11T13:54:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Faktenradar</subtitle>
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		<id>https://faktenradar.9xsrv.com/index.php?title=Himalayasalz&amp;diff=1076&amp;oldid=prev</id>
		<title>Faktenradar Redakteur: Artikel «Himalayasalz» angelegt/aktualisiert</title>
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		<updated>2026-05-10T23:21:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel «Himalayasalz» angelegt/aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;Rosa Kristallsalz wird als gesundes Premium-Produkt vermarktet. Doch stimmt die Geschichte vom Ursprung im Hochgebirge? Ein Blick auf Herkunft, Inhaltsstoffe und wissenschaftliche Bewertung.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkaufsargument „ursprüngliches Hochgebirgssalz“ ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Faktenradar_3774d792_320px-Himalayasalz.jpg|thumb|right|Verkaufsargument „ursprüngliches Hochgebirgssalz“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit rund zwei Jahrzehnten ist rosafarbenes Himalayasalz in Bioläden, Reformhäusern und Online-Shops erhältlich. Die Preise bewegen sich zwischen 10 und 60 Euro pro Kilogramm, also ein Vielfaches dessen, was für konventionelles Kochsalz fällig wird. Die Werbung verspricht einen besonders reinen, „uralten“ Rohstoff, der angeblich in 3 000 m Höhe im Himalaya von Hand abgebaut werde. Klangvolle Namen wie „Hunza-Kristallsalz“, „Ursalz“ oder „Kristallsalz aus dem Karakorum“ verstärken den Eindruck geographischer Exklusivität. Tatsächlich aber gibt es im Königreich Nepal kein einziges Salzbergwerk. Geologisch besteht das Himalaya-Gebirge aus gefalteten Gesteinen, die durch die Kollision der Indischen mit der Eurasischen Platte entstanden. Halit (Natriumchlorid) bildet sich jedoch durch Verdunstung von Meerwasser und lagert sich als Sediment ab. Die meisten als Himalayasalz deklarierten Produkte stammen aus der pakistanischen Salt Range südlich von Islamabad – rund 200 Kilometer Luftlinie vom Himalaya entfernt und topographisch eine Hügellandschaft mit Tagebauen. Ein geringerer Teil wird in polnischen Kali-Steinsalz-Gruben gefördert. Beide Regionen liefern ebenfalls das Material für preisgünstige Salzlampen, die optisch kaum von teuren Speisesalzkristallen zu unterscheiden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chemische Analyse: Hauptbestandteil Natriumchlorid ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Faktenradar_3774d792_320px-Himalaya_Streusalz.jpg|thumb|left|Chemische Analyse: Hauptbestandteil Natriumchlorid]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unabhängige Labore in Bayern, Clausthal und der Schweiz untersuchten mehrere Handelsproben. Das Ergebnis: Himalayasalz besteht zu 97–98 % aus Natriumchlorid, der Rest sind Begleitmineralien wie Gips (Polyhalit), geringe Eisenoxide sowie Spuren von Aluminium und anderen Elementen. Die charakteristische Rosa-Tönung rührt überwiegend von Eisenoxid oder in Einzelfällen von eingelagerten Algenpigmenten her. In zwei Teelöffeln (etwa 10 g) finden sich nach Angaben des Verbands der Ernährungswissenschaftler Österreichs durchschnittlich 45 mg Calcium, 5 mg Magnesium und 0,7 mg Eisen. Bezogen auf den täglichen Referenzwert (Calcium 1 000 mg, Magnesium 300 mg, Eisen 10 mg) entspricht das unter 5 % des Bedarfs – bei gleichzeitig hohem Natriumaufwand. Anders als jodiertes Speisesalz liefert Himalayasalz kein Jod. Das Schweizer Bundesamt für Lebensmittelsicherheit kommt zum Schluss, Standardsalze mit mindestens 99 % Natriumchlorid seien „unter Gesichtspunkten der Reinheit vorzuziehen“, weil sie weniger unerwünschte Begleitstoffe wie Aluminium enthalten. Alle gemessenen Werte lagen zwar unter gesundheitlichen Grenzlimits, doch nennenswerte Nährstoffvorteile ergeben sich für den Verbraucher nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Faktenradar_3774d792_320px-Biomare_Himalayasalz.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
# [http://www.test.de/themen/essen-trinken/meldung/-/1314013/1314013/ Salz: Eine Prise Prestige – Test 12/2005]&lt;br /&gt;
# [http://www.vz-bawue.de/UNIQ119834228308567/link21100A.html Himalaya-Salz – Verbraucherzentrale Baden-Württemberg]&lt;br /&gt;
# [http://www.lgl.bayern.de/publikationen/doc/jahresberichte/2004/kapitel_d_2004.pdf Jahresbericht 2004 des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit]&lt;br /&gt;
# [http://www.ugb.de/forschung-studien/das-geschaeft-mit-dem-himalayasalz/ Kühn, A.: Das Geschäft mit dem Himalayasalz – UGB]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Martin Brauen: „Traumbild Tibet – Westliche Trugbilder“&lt;br /&gt;
* Kamphuis, A.: „Himalaja-Salz“, Skeptiker Nr. 15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
# [https://www.blv.admin.ch/blv/de/home/dokumentation/nsb-news-list.msg-id-64664.html Bundesamt für Lebensmittelsicherheit BLV: Untersuchung verschiedener Spezialsalze]&lt;br /&gt;
# [http://www.markenmagazin.de/olg-koeln-himalaya-salz-irrefuehrung-ueber-die-geografische-herkunft-eines-produktes-urteil-vom-01-10-2010-6-u-7110/ OLG Köln, Urteil v. 1.10.2010 – 6 U 71/10 zur geografischen Irreführung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudomedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Faktenradar Redakteur</name></author>
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