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	<id>https://faktenradar.9xsrv.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Horvi-Enzym-Therapie</id>
	<title>Horvi-Enzym-Therapie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-11T09:18:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Faktenradar</subtitle>
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		<id>https://faktenradar.9xsrv.com/index.php?title=Horvi-Enzym-Therapie&amp;diff=1121&amp;oldid=prev</id>
		<title>Faktenradar Redakteur: Artikel «Horvi-Enzym-Therapie» angelegt/aktualisiert</title>
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		<updated>2026-05-10T23:25:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel «Horvi-Enzym-Therapie» angelegt/aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;Seit den 1930er Jahren wird mit auf Schlangengiften basierenden Präparaten gegen Krebs und zahlreiche andere Erkrankungen geworben. Die sogenannte Horvi-Enzym-Therapie gilt jedoch bis heute als wissenschaftlich nicht anerkannt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historischer Hintergrund und Herstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Faktenradar_299f5206_Diesing.jpg|thumb|right|Historischer Hintergrund und Herstellung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Horvi-Enzym-Therapie geht auf den Apotheker und Chemiker Waldemar Diesing zurück, der in den 1930er Jahren an einem privaten Institut für experimentelle Tierforschung in Georgensgmünd (Bayern) tierische Gifte isolierte und daraus Mischungen zur Behandlung verschiedener Krankheiten herstellte. Die Präparate wurden zunächst von der Firma Horvi-Chemie vertrieben. Nachdem deren Zulassung 2003 erlosch und keine Nachzulassung beantragt wurde, ging die Produktion an die Horvi-EnzyMed Holland B. V. mit Sitz in Hoogvliet (Niederlande) über. Das Unternehmen begründete den Standortwechsel mit einer angeblich diskriminierenden deutschen Gesetzgebung. Die Produkte sind über einen Webshop erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammensetzung und postulierter Wirkmechanismus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Faktenradar_299f5206_300px-Horvi.jpg|thumb|left|Horvi.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mittel enthalten laut Herstellerangaben winzige Mengen tierischer Toxine im Mikro- bis Nanogrammbereich, ergänzt durch pflanzliche Öle, Vitamine und Mineralstoffe. Als Hauptwirkstoffe gelten Schlangengifte, darunter Inhaltsstoffe aus Crotalus- und Bitis-Arten, Skorpion- und Spinnengifte sowie Pflanzencurare. Um allergische Reaktionen und akute Vergiftungen zu vermeiden, wird ein Verfahren zur „Enteiweißung&amp;quot; beschrieben, bei dem angeblich der giftige Eiweißanteil entfernt wird. Da Enzyme selbst Proteine sind, würde ein solcher Schritt jedoch ihre biologische Aktivität aufheben. Die Anbieter erklären, Krankheiten beruhten auf einem Enzymmangel; die zugeführten tierischen Enzyme wirken als „Reparaturtrupps&amp;quot; und würden insbesondere Tumorzellen durch Hemmung der Glykolyse schädigen. Konkrete experimentelle Belege für diese Annahmen liegen nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
# [https://www.lto.de/recht/nachrichten/n/olg-muenchen-1u1831-18-heilpraktikerin-schmerzensgeld-behandlung-krebserkrankung/ OLG München zur Haftung von Heilpraktikern bei Krebsbehandlungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Waldemar Diesing: Schlangen-Reintoxine und ihre Bedeutung für die Heilkunde, 3. Aufl., Horvi-Chemie, Georgensgmünd 1993&lt;br /&gt;
* Waldemar Diesing: Schlangenenzyme und ihre Bedeutung für die Heilkunde, 4. Aufl. 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
# [http://tumorzentrum-muenchen.de/fileadmin/manuale/697_Manual_Maligne_Melanome.pdf Tumorzentrum München, Manual Maligne Melanome, S. 697]&lt;br /&gt;
# [http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&amp;amp;nr=2993 VG Saarlouis, Urteil v. 9.9.2010, Az. 3 K 573/09]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudomedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Faktenradar Redakteur</name></author>
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