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	<title>Noni-Saft - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-11T08:29:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Faktenradar</subtitle>
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		<id>https://faktenradar.9xsrv.com/index.php?title=Noni-Saft&amp;diff=1612&amp;oldid=prev</id>
		<title>Faktenradar Redakteur: Artikel «Noni-Saft» angelegt/aktualisiert</title>
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		<updated>2026-05-10T23:53:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel «Noni-Saft» angelegt/aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;Noni-Saft gilt in der europäischen Lebensmittelüberwachung als neuartiges Lebensmittel. Wissenschaftliche Studien belegen bisher keine der zahlreichen gesundheitsbezogenen Behauptungen, gleichzeitig wurden potenzielle Risiken für Leber und Niere diskutiert.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft und verbreitete Namen des Noni-Baums ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Faktenradar_4d224c49_250px-Noni.jpg|thumb|right|Herkunft und verbreitete Namen des Noni-Baums]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pflanze Morinda citrifolia L., aus der der Noni-Saft gewonnen wird, stammt vermutlich ursprünglich aus Queensland in Australien. Von dort aus verbreitete sie sich über den Indischen Ozean bis in die polynesische Inselwelt. Polynesische Seefahrer führten sie vor mehr als zweitausend Jahren nach Hawaii, wo sie unter dem Namen „Noni“ bekannt wurde. Heute findet sich der Strauch in Küstenregionen Mittel- und Südamerikas, auf Madagaskar sowie in Westindien. Die Frucht tritt je nach Region unter unterschiedlichen Bezeichnungen in Erscheinung: in Indien wird sie als „indische Maulbeere“, in Samoa als „Nonu“, in Tahiti als „Nono“, in Südostasien als „Nhau“ und in Australien als „Cheese fruit“ oder „Vomit fruit“ bezeichnet. Auf den Fidschi-Inseln ist sie unter zahlreichen lokalen Namen wie Bois Douleur, Fromagier, Kemudu oder Mengkudu bekannt. Die reife Frucht ist etwa hühnereigroß, gehört botanisch zu den Sammelsteinfrüchten und wird wegen ihres penetranten Geruchs, der an ranzigen Käser erinnert, selten frisch verzehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe und wissenschaftliche Befunde zur Wirksamkeit ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Faktenradar_4d224c49_Nonisaft.jpg|thumb|left|Inhaltsstoffe und wissenschaftliche Befunde zur Wirksamkeit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chemische Analysen zeigen, dass der gepresste Fruchtsaft mehrere charakteristische Stoffgruppen enthält. Neben Polysaccharid-Fraktionen wie der 1999 isolierten Substanz „noni-ppt“ lassen sich Anthrachinone, darunter Damnacanthal, nachweisen. Anthrachinone der Strukturklasse 1,8-Dihydroxyanthrachinon (1,8-DHA) wirken in der Humanmedizin als Laxantien; in Tierversuchen wurden sie mit potenziell karzinogenen Eigenschaften in Verbindung gebracht, wobei eine eindeutige krebserzeugende Wirkung beim Menschen bislang weder bestätigt noch ausgeschlossen ist. Die im Marketing häufig genannte Substanz „Xeronin“, ein hypothetisches Alkaloid, wird in der medizinischen Fachliteratur nicht aufgeführt und konnte bisher wissenschaftlich nicht identifiziert werden. Tierexperimentelle Studien belegten für noni-ppt eine moderate Stimulation immunologischer Mediatoren wie Tumornekrosefaktor-alpha, Interleukin-1 beta und Interferon-gamma, allerdings nur in Kombination mit zytostatischen Standardmedikamenten. In Zellkulturversuchen konnte Damnacanthal die Empfindlichkeit von UV-resistenten Fibroblasten gegenüber Lichttherapie erhöhen, wirkte jedoch als Einzelsubstanz nicht zytotoxisch. Entsprechend fehlen bislang belastbare klinische Daten, die eine krebshemmende oder antitumorale Wirkung beim Menschen belegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Faktenradar_4d224c49_260px-Xeronin.jpg|&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
# [http://www.vis.bayern.de/ernaehrung/lebensmittel/gruppen/nonisaft.htm Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: Noni-Saft – Das Wundermittel aus Tahiti?]&lt;br /&gt;
# [http://www.bfr.bund.de/cm/343/koennen_noni_saefte_die_gesundheit_schaedigen.pdf Bundesinstitut für Risikobewertung: Können Noni-Säfte die Gesundheit schädigen?]&lt;br /&gt;
# [http://www.vz-bawue.de/UNIQ134260696520450/link20346A.html Verbraucherzentrale Baden-Württemberg: Noni-Produkte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Hirazumi A, Furusawa E: An immunomodulatory polysaccharide-rich substance from the fruit juice of Morinda citrifolia (noni) with antitumour activity. Phytother Res 13: 380-387&lt;br /&gt;
* Mueller SO, Stopper H: Characterization of the genotoxicity of anthraquinones in mammalian cells. Biochim Biophys Acta 1428: 406-14&lt;br /&gt;
* Mueller B, Scott MK, Sowinski KM, Prag KA: Noni Juice (Morinda citrifolia): hidden potential für hyperkalemia? Am J Kidney Dis 35: 310-312&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
# [http://www.efsa.europa.eu/etc/medialib/efsa/science/nda/nda_opinions/nda_op_ej376_noni.Par.0002.File.dat/nda_op_ej376_noni%20juice_summary_en.pdf Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit: Opinion on the safety of noni juice (juice of the fruits of Morinda citrifolia), 1. September 2006]&lt;br /&gt;
# [http://www13.ages.at/servlet/sls/Tornado/web/ages/content/298140DA45815663C125704400438709 Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit: AGES nimmt Stellung zu Noni-Saft, 20. September 2006]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudomedizin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Esoterik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Faktenradar Redakteur</name></author>
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