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	<title>Placeboeffekt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-11T11:26:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Faktenradar</subtitle>
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		<id>https://faktenradar.9xsrv.com/index.php?title=Placeboeffekt&amp;diff=846&amp;oldid=prev</id>
		<title>Faktenradar Redakteur: Artikel «Placeboeffekt» angelegt/aktualisiert</title>
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		<updated>2026-05-10T23:12:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Artikel «Placeboeffekt» angelegt/aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Placeboeffekt beeinflusst Beschwerden über Erwartung, Aufmerksamkeit und Beziehung. Er kann subjektive Symptome lindern, doch objektive Krankheiten bleiben unverändert. Forschung klärt, wann er hilft – und wann er gefährlich sein kann.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom mittelalterlichen Trostwort zum modernen Forschungsgegenstand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Faktenradar_07cf3130_200px-Obecalp.jpg|thumb|right|Vom mittelalterlichen Trostwort zum modernen Forschungsgegenstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Placebo“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet wörtlich „ich werde gefallen“. Im Mittelalter eröffnete das Wort die Totenvesper und ging auf Psalm 116 zurück. Erst um 1800 tauchte es in medizinischen Texten auf, wo es ein Scheinmedikament ohne spezifische Wirkung bezeichnete. Seitdem untersuchen Wissenschaftler, warum allein das Ritual der Behandlung Beschwerden verändern kann. Die moderne Definition fasst den Effekt als messbare Veränderung des Patientenzustandes auf, die nicht auf Pharmakologie oder Physiologie der Substanz, sondern auf deren symbolischer Bedeutung beruht. Dabei spielt es keine Rolle, ob Arzt oder Patient die Inaktivität kennen – selbst offen verabreichte Zuckerpillen können wirken, wenn die therapeutische Beziehung stimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reine und unreine Scheinmedikamente sowie ihr Nebenwirkungsprofil ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Faktenradar_07cf3130_200px-Homoeopathie.jpg|thumb|left|Reine und unreine Scheinmedikamente sowie ihr Nebenwirkungsprofil]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Studien wird zwischen „reinen“ Placebos (z. B. Zucker, Salzlösung) und „unreinen“ unterschieden, die geringe, für die Zielindikation irrelevante Wirkstoffe enthalten, etwa Vitamine oder milde Krämpflöser. Letztere können leichte Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit hervorrufen; gerade diese Körperzeichen verstärken bei manchen Patienten die Überzeugung, „etwas Starkes“ erhalten zu haben. Häufig berichten Probanden über Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel, die sie dem Placebo zuschreiben. Kontrollanalysen zeigen jedoch, dass ein erheblicher Teil dieser Beschwerden bereits vor der Einnahme bestand und durch die erhöhte Selbstbeobachtung ins Bewusstsein rückte. Dennoch ist das Auftreten von Scheinnebennwirkungen ein Hinweis auf die Kraft der Erwartung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
# [http://www.bundesaerzte-kammer.de/downloads/Placebo_LF_1_17012011.pdf Placebo in der Medizin – Stellungnahme der Bundesärztekammer]&lt;br /&gt;
# [http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?src=heft&amp;amp;id=66733 Breidert M, Hofbauer K: Placebo – Missverständnisse und Vorurteile. Dtsch Arztebl Int 2009]&lt;br /&gt;
# [https://blog.gwup.net/2024/12/04/warum-placebos-funktionieren-bleibt-weiterhin-ungeklaert/ Warum Placebos funktionieren – GWUP-Blog 2024]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Beecher HK: The powerful placebo. JAMA 1955; 159: 1602-1606&lt;br /&gt;
* Hröbjartsson A, Gøtzsche PC: Is the placebo powerless? N Engl J Med 2001; 344: 1594-1602&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
# [https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM200105243442106 Meta-Analyse von 114 Studien mit 3.795 Patienten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pseudomedizin]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Faktenradar Redakteur</name></author>
	</entry>
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